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28.11.08 13:30

Geras Altstadt verwandelt sich in ein Märchenland.

Von: Doreen Fulde, Michael Pitsch - O.K. Gera

Flash ist Pflicht!


Die Besucher sind eingeladen, den Märchenmarkt zu erkunden. Natürlich fehlen auf dem „Parcours“, der sich durch die Fußgängerzone schlängelt, die lebensgroßen Figuren zu Märchen der Gebrüder Grimm nicht. Zwölf an der Zahl, sind beispielsweise Rapunzel, Schneewittchen und die sieben Zwerge sowie der Gestiefelte Kater ebenso mit von der Partie wie das Tapfere Schneiderlein, Dornröschen, Hänsel und Gretel. Die Ensembles und weitere liebevoll dekorierte „Inseln“ sind eingebettet in rund 1.000 Weihnachtsbäume und etwa 30 Quadratmeter Rindenmulch.

Alles überragt der 19 Meter hohe Weihnachtsbaum am Simson-Brunnen auf dem Markt. Er stammt in diesem Jahr aus der Nähe von Sömmerda und erstrahlt zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes im Glanz von rund 10.000 LED-Leuchten.

Zu seinen Füßen und weiter in der Kleinen Kirch-, der Johannis- und der Schloßstraße, in Bachgasse, Sorge, auf dem Johannis- und dem Museumsplatz finden sich 115 bunte Mini-Läden. Sie halten vom Adventsgesteck, über weihnachtliche Artikel und Keramik bis hin zu Holzspielzeug alles bereit, was die Herzen von Kindern und Erwachsenen höher schlagen lässt.

Das Kultur- und Veranstaltungsmanagement der Stadt Gera hat auch in diesem Jahr wieder Händler aus nah und fern auf den Geraer Märchenmarkt geholt. Sie präsentieren regionale und überregionale Handwerkskunst und sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Geras Partnerstadt Nürnberg lockt erneut mit schmackhaften Lebkuchen und Glühwein. Aus Finnland kommt nicht nur Joulupukki, sondern auch Süßes. Bereits zum vierten Mal ist das Familienunternehmen „Arktischer Honig“ mit seinen Spezialitäten in Gera präsent und weiß um die große Resonanz, die die Erzeugnisse finden.

Doch der Märchenmarkt hat kulinarisch weit mehr zu bieten: Es gibt französische Crepes, indische und türkische Nationalgerichte, Knoblauchbrot und natürlich Thüringer Spezialitäten wie Roster, Rostbrätl und Mutzbraten. Kandierte Früchte, gebrannte Mandeln, Punsch und Grog runden das umfangreiche Sortiment für Leib und Magen ab. Nicht zu vergessen ein großes fränkisches weihnachtliches Weindorf, das auf dem auf dem Museumsplatz zum Probieren, Genießen und Verweilen einlädt.


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