„Tresor als Kunsthaus“, „Eine Bank wird Museum“, „Ein Kunsthaus für Dix“ – so oder ähnlich lauteten deutschlandweit und darüber hinaus Ende 2008 die durchweg positiven Schlagzeilen.
In Gera selbst erhitzten sich die Gemüter an dem Kauf der ehemaligen Landeszentralbank durch die Kommune und die geplante Umwandlung in ein Kunsthaus. Das ist inzwischen besiegelt.
Derzeit nehmen die inhaltlichen und gestalterischen Konzepte des neuen Kunsthauses Gestalt an. Ehe sie realisiert werden, hatten die Geraer und ihre Gäste Gelegenheit, endlich auch einen tiefen Blick in das von dem britischen Stararchitekten David Chipperfield erbaute und 2001 als Landeszentralbank eröffnete Gebäude zu werfen.
Gelegenheit dazu bot der Tag der offenen Tür am Samstag, 28. Februar. Zwischen 14.00 und 18.00 Uhr öffneten sich dann die Pforten für jedermann. Dabei konnte nicht nur die Architektur bewundert werden. Auch Archiv- und Aktenräume sowie ein beinahe antik anmutender Tresor waren zu besichtigen. Nicht zu vergessen die Malereien des englischen Pop-Art Künstlers Michael Craig Martin im repräsentativen Eingangsbereich und in der früheren Girohalle.
Führungen durch den OB Dr. Norbert Vornehm und die Experten der städtischen Kunstsammlung Gera und des Fachdienstes Kultur fanden im 15 Minuten-Takt statt. In deren Anschluss konnten die Besucher bei Kaffee und Gebäck untereinander und mit den Fachleuten ins Gespräch kommen. Alles in allem ein viel versprechender Auftakt zu einem großen Projekt!
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